Reinigung von Dieselpartikelfiltern

Der EHC PF Filter ist für schwere Belastungen konzipiert

EHC PF SiC Filter-System zur Reduzierung von Partikeln – Partikelreduktion an Maschinen, Straßen- und Geländefahrzeugen. NOx-Reduktion.

Reinigung von partikelfiltern (DPF)

Die Reinigung von Dieselpartikelfiltern muss in regelmäßigen Abständen erfolgen. Bei allen Dieselpartikelfiltern (DPF) ist eine in regelmäßigen Abständen erfolgende Reinigung erforderlich, da es zu einer geringfügigen Ablagerung von Rückständen im Filtersubstrat kommt (hauptsächlich Asche und sonstige Rückstände von Schmier- und Betriebsstoffen, Metallabrieb aus dem Motor sowie über die Luft eingetragener Staub). Ruß und andere organische Verbindungen werden während des Betriebs durch Oxidation abgeschieden. Für ein optimales Leistungsniveau muss eine regelmäßige Reinigung des Filters erfolgen. Die Reinigungsintervalle von Dieselpartikelfiltern hängen vom Fahrprofil und Arbeitszyklus des Fahrzeugs ab. Führen Sie jedoch unabhängig vom Wartungsintervall eine Reinigung durch, wenn Sie bei zu hohem Abgasgegendruck eine Warnmeldung erhalten.

Bei zu hohen Temperaturen kann das Filtergehäuse reißen. Wird der Filter nicht erhitzt, können Ruß und Asche im Filter verbleiben und somit zu kürzeren Reinigungsintervallen führen. Um eine unkontrollierte Regeneration zu vermeiden, muss die Erhitzung schrittweise und entsprechend überwacht erfolgen, da ansonsten das Filtersubstrat im Rahmen einer exothermen Reaktion durch die Filterkanäle brennen oder das Filtergehäuse reißen könnte.
Bei äußerst kurzen Reinigungsintervallen sollte die Durchlässigkeit des Motors geprüft werden und eine eventuell erforderliche Säuberung der Einspritzdüsen usw. erfolgen.

Wartung für einen leistungsstarken DPF-Filter

Die Reinigung von Dieselpartikelfiltern erfordert einen größeren Wartungsaufwand als die Regeneration von Katalysatoren. Im Filter kommt es zur Ablagerung von Asche (einem Nebenprodukt des Ölverbrauchs bei normalem Motorbetrieb), da diese nicht in Gas umgewandelt wird, das die Filterwände durchdringen kann. Hierdurch steigt der Differenzdruck über dem Filter. Bevor es zu Beeinträchtigungen der Fahrleistung des Autos/der Maschine, Beschädigungen des Motors oder Filters kommt, erhält der Fahrer eine Warnmeldung. Eine regelmäßige Wartung des Filters ist unbedingt erforderlich.

Die Regeneration entfernt Ruß aus Ihrem Partikelfilter

Bei der Regeneration wird der Filter von abgelagertem Ruß befreit. Dies kann entweder auf passive Weise (durch die Abgastemperatur während des normalen Betriebs oder durch Zugabe eines Katalysators zum Filter) erfolgen oder auf aktive Weise durch sehr hohe Hitze im Abgassystem.
Für die interne Filterregeneration stehen folgende Methoden zur Auswahl:
1. Motorsteuerung zur Erhöhung der Abgastemperatur durch späte Kraftstoffeinspritzung oder Kraftstoffeinspritzung während des Verbrennungstaktes
2. Additivzugabe zur Senkung der für die Verbrennung erforderlichen Temperatur
3. Oxidationskatalysator zur Steigerung der Abgastemperatur mit Nacheinspritzung (HC-Dosierung)

Alle internen Aktivsysteme verbrauchen zusätzlichen Kraftstoff, sei es durch Verbrennung, durch Erhitzung des DPF oder durch zusätzliche Leistung für das Elektroniksystem des DPF. Bei der Verwendung von Additiven ist jedoch eine deutlich geringere zusätzliche Kraftstoffmenge erforderlich. In der Regel überwacht ein Computer einen oder mehrere Sensoren zur Messung des Abgasgegendrucks und/oder der Temperatur. Auf vorprogrammierten Sollwerten leitet der Computer dementsprechend die Regeneration ein. Der zusätzliche Kraftstoff kann über eine Dosierpumpe zugegeben werden. Eine zu häufige Regeneration bei geringem Abgasgegendruck führt zu einem hohen Kraftstoffverbrauch. Erfolgt die Regeneration nicht rechtzeitig, steigt das Risiko eines Motorschadens und/oder einer unkontrollierten Regeneration (selbstständiges Verbrennen) und einer Beschädigung des DPF.

Dieselpartikel verbrennen bei Temperaturen oberhalb von 650 °C. Durch die Zugabe von Additiven kann diese Temperatur auf rund 350-450 °C reduziert werden. Die tatsächliche Temperatur, die für die Verbrennung von Ruß erforderlich ist, hängt von der jeweiligen chemischen Zusammensetzung ab. Die Zündung erhöht ebenfalls die Temperatur. In manchen Fällen – ohne Zugabe eines Additivs – können durch die Verbrennung der Partikel die Temperaturen jenseits der strukturellen Stabilität des Filterwerkstoffes steigen und somit zu einem katastrophalen Versagen des Substrats führen. Um dieses Risiko zu verringern, wurden verschiedene Methoden entwickelt. Bei Dieselmotoren steht viel Sauerstoff zur Verfügung – im Gegensatz zu Motoren mit Zündkerzen, bei denen im Abgasstrom vor der Abgasregelung weniger als 0,5 % Sauerstoff vorhanden ist. Obwohl durch die verfügbare Sauerstoffmenge die Regeneration des Filters schneller erfolgen kann, ist auch das Risiko einer unkontrollierten Regeneration höher.

Bei einigen Anwendungen kommt eine externe Regeneration zum Einsatz. Bei der extern durchgeführten Regeneration ist ein Benutzereingriff erforderlich. Die externe Regeneration ist – mit Ausnahme von zentral abgestellten Fahrzeugen – nicht für Straßenfahrzeuge geeignet. Im Bergbau (mit latentem Risiko der Zündung von Kohlestaub) kommt bei wiederverwendbaren Filtern die externe Regeneration zur Anwendung. Die Regeneration erfolgt an geeigneten Stellen außerhalb des Gefahrenbereichs.

Viele Gabelstapler verwenden Einweg-Filter. Dies sind Arbeitsgeräte und -fahrzeuge, die an nur einem Ort betrieben werden und somit ein Einwegsystem praktikabel ist. Beim HT-Filter von EHC ist eine Regeneration nicht möglich, er muss durch einen Austauschfilter ersetzt werden.

EHC PF Russpartikelfilter

EHC PF Russpartikelfilter